Kleine Dachkunde
Auch ein Dach braucht Schutz
Pralle Sonne, prasselnder Regen, immer öfter Hagel, schneidender Wind, Schnee und Eiseskälte – die Elemente belasten Ihr Dach pausenlos. Deshalb gilt: Zweimal im Jahr, zum Ende des Sommers und im Frühjahr, sollten Sie Ihr Dach überprüfen. Alle fünf Jahre ist eine ausführliche Untersuchung durch einen Fachmann angesagt.
Sind Dachrinnen verbogen oder undicht, sind Dachpfannen verschoben, sollten Sie schnell handeln. Schon kleine Undichtigkeiten in der Dachhaut können die Energiebilanz des Hauses nachhaltig schwächen, und erste Wasserschäden bleiben nicht lange örtlich begrenzt.
Bei größeren Schäden an der Dachhaut deckt man das Dach entweder um, wobei schadhafte Ziegel ausgetauscht werden. Oder das Dach wird inklusive der Unterkonstruktion neu gedeckt. Beides gute Gelegenheiten für weitere Schutzmaßnahmen, die früher nicht üblich waren. Moderne Unterspannbahnen z.B. schützen das Dach wirksam vor Schmutz, Flugschnee und Schlagregen.
Natürlich hat jede Dachsanierung auch ihre energetische Seite
Das Dach bildet die größte Außenfläche eines Hauses und ein ungedämmtes Dach verursacht bis zu 20 % der Wärmeverluste im Haus. Wenn Sie Ihren Dachboden nur als Speicher nutzen, genügt unter Umständen schon eine Dachbodendämmung. Wollen Sie das neue Dach als Wohnraum nutzen, ist eine vollständige Dachdämmung erforderlich.
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