Wohnraummangel
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Warum die Baustoffbranche so wichtig ist!

Mehr Sichtbarkeit für Wohnraummangel

Die Zukunft der Baubranche

WOHNUNGSBAU BRAUCHT NEUE IMPULSE

Die Bau- und Baustoffbranche steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Gestiegene Bau- und Finanzierungskosten, komplexe Genehmigungsverfahren, hohe regulatorische Anforderungen und wechselnde Förderbedingungen haben den Wohnungsneubau in den vergangenen Jahren deutlich gebremst.

Die aktuellen Zahlen zeigen: Eine Trendwende ist noch nicht erreicht.

2025 wurden in Deutschland lediglich rund 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent weniger als 2024 und so wenige wie seit 2012 nicht mehr.

Gleichzeitig gibt es erste positive Signale: Die Zahl der Baugenehmigungen stieg 2025 erstmals seit 2021 wieder und erreichte rund 238.100 Wohnungen. Der Wohnungsbau benötigt jetzt verlässliche Rahmenbedingungen, damit aus Genehmigungen tatsächlich gebaute Wohnungen werden.

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MIO. WOHNUNGEN FEHLEN IN DEUTSCHLAND
GEMEINSAM FÜR MEHR WOHNRAUM                                        

Als Teil der Bau- und Baustoffbranche und Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel e. V. setzen wir uns für Rahmenbedingungen ein, die Bauen wieder einfacher, planbarer und wirtschaftlicher machen.

Denn ausreichender und bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur eine soziale Aufgabe. Eine leistungsfähige Bauwirtschaft ist zugleich ein wichtiger Faktor für Beschäftigung, Wertschöpfung und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

ES GEHT WIEDER AUFWÄRTS – ABER NOCH NCIHT SCHNELL GENUG

Die Entwicklung der Baugenehmigungen gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus: 2025 wurden rund 238.100 Wohnungen genehmigt – rund 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Dem stehen jedoch lediglich 206.600 fertiggestellte Wohnungen gegenüber. Ende 2025 befanden sich zudem rund 760.700 bereits genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Wohnungen im sogenannten Bauüberhang.

Damit wird deutlich: Deutschland fehlt es nicht allein an Ideen oder genehmigten Projekten. Entscheidend ist, bestehende Projekte tatsächlich wirtschaftlich realisieren zu können.

JETZT DIE RICHTIGEN RAHMENBEDINGUNGEN SCHAFFEN

Deutschland braucht mehr Wohnraum. Dafür braucht es eine leistungsfähige Bauwirtschaft, Investitionsbereitschaft und verlässliche politische Rahmenbedingungen.

Die ersten Maßnahmen sind auf dem Weg. Jetzt kommt es darauf an, daraus eine dauerhafte Entwicklung zu machen.

Einfacher planen. Bezahlbarer bauen. Schneller Wohnraum schaffen.

KENNZAHLEN AUF EINEN BLICK 

kennzahlen

  • Baufertigstellungen 2025
  • Baugenehmigungen 2025
  • Bauüberhang Ende 2025
  • Wohnungsdefizit 2026
  •  

wert

  • 206.600 Wohnungen
  • 238.100 Wohnungen
  • 760.700 Wohnungen
  • ca. 1,35 Mio. Wohnungen
  •  

Einordnung

  • -18% gegenüber 2024
  • +10,6% gegenüber 2024
  • Genehmigt, aber noch nciht fertiggestellt
  • Pestel-Institut/Bau-Monitor 2026
  •  

WOHNUNGSBAU BRAUCHT NEUE IMPULSE

Die Bau- und Baustoffbranche steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Gestiegene Bau- und Finanzierungskosten, komplexe Genehmigungsverfahren, hohe regulatorische Anforderungen und wechselnde Förderbedingungen haben den Wohnungsneubau in den vergangenen Jahren deutlich gebremst.

Die aktuellen Zahlen zeigen: Eine Trendwende ist noch nicht erreicht.

2025 wurden in Deutschland lediglich rund 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent weniger als 2024 und so wenige wie seit 2012 nicht mehr.

Gleichzeitig gibt es erste positive Signale: Die Zahl der Baugenehmigungen stieg 2025 erstmals seit 2021 wieder und erreichte rund 238.100 Wohnungen. Der Wohnungsbau benötigt jetzt verlässliche Rahmenbedingungen, damit aus Genehmigungen tatsächlich gebaute Wohnungen werden.

Die Lösung: 10 IMPULSE FÜR MEHR BEZAHLBAREN WOHNRAUM

Hohe Erwerbsnebenkosten erschweren insbesondere Familien und Ersterwerbern den Weg in die eigenen vier Wände.

Deshalb sollten Möglichkeiten zur gezielten Entlastung beim erstmaligen Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums stärker genutzt werden. Ziel muss es sein, die finanzielle Einstiegshürde zu reduzieren und Eigentumsbildung wieder für mehr Menschen erreichbar zu machen.

Deutschland braucht sowohl private Bauherren als auch professionelle Investoren, um ausreichend neuen Wohnraum zu schaffen.

Steuerliche Rahmenbedingungen und Investitionsanreize sollten deshalb langfristig, verständlich und verlässlich ausgestaltet werden. Wer zusätzlichen Wohnraum schafft, benötigt Planungssicherheit über die gesamte Projektlaufzeit.

Förderprogramme können wichtige Impulse geben – ihre Wirkung entfalten sie jedoch nur, wenn Bauherren und Investoren langfristig mit ihnen planen können.

Statt kurzfristiger Programmwechsel braucht der Wohnungsbau eine verlässliche Förderstrategie. Fördervolumen, Konditionen und Anforderungen sollten frühzeitig feststehen und über längere Zeiträume Bestand haben.

Die energetische Transformation des Gebäudebestands bleibt eine wichtige Aufgabe. Bauherren und Eigentümer benötigen dafür jedoch verständliche und langfristig verlässliche Rahmenbedingungen.

Förderung, technische Anforderungen und gesetzliche Vorgaben sollten stärker aufeinander abgestimmt werden. Entscheidend ist, dass Investitionen langfristig planbar bleiben und unterschiedliche technische Lösungen sinnvoll berücksichtigt werden können.

Energieeffizienz ist ein wichtiger Bestandteil zukunftsfähigen Bauens. Gleichzeitig müssen energetische Anforderungen hinsichtlich ihrer tatsächlichen Wirkung und ihrer zusätzlichen Baukosten betrachtet werden.

Dass der Effizienzhaus-55-Standard 2026 wieder zeitlich befristet gefördert wird, zeigt, wie wichtig wirtschaftlich realisierbare Standards für den Wohnungsbau sind.

So energieeffizient wie sinnvoll – und gleichzeitig so wirtschaftlich wie möglich bauen.

Hohe Finanzierungskosten bleiben für private Bauherren und Investoren eine zentrale Hürde.

Zinsverbilligte Förderkredite können deshalb einen wichtigen Beitrag leisten. Die 2026 verbesserten Konditionen der KfW-Neubauförderung zeigen, welchen Hebel günstige Finanzierungsmöglichkeiten haben können.

Solche Instrumente sollten langfristig verfügbar, einfach zugänglich und mit verlässlichen Förderbedingungen verbunden sein.

Neuer Wohnraum muss nicht ausschließlich auf neuen Bauflächen entstehen.

Aufstockungen, Nachverdichtung, die Umnutzung bestehender Gebäude sowie die Aktivierung geeigneter Brachflächen bieten großes Potenzial.

Mit dem seit Oktober 2025 geltenden Bau-Turbo wurden bereits zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau zu beschleunigen.

Diese Möglichkeiten müssen jetzt konsequent und praxistauglich genutzt werden.

Deutschland wird älter – gleichzeitig fehlt vielerorts geeigneter barrierearmer und barrierefreier Wohnraum.

Der altersgerechte Umbau bestehender Immobilien sollte deshalb stärker gefördert werden. Davon profitieren nicht nur ältere Menschen: Werden große Wohnungen oder Häuser durch einen altersgerechten Umzug frei, kann dies zusätzlich Bewegung in den Wohnungsmarkt bringen

Sanierung, Umbau und die Weiterentwicklung des Gebäudebestands müssen deshalb neben dem Neubau eine zentrale Säule der Wohnungspolitik bleiben.

Bauen darf nicht unnötig an unterschiedlichen Verfahren, langen Bearbeitungszeiten oder vermeidbarer Bürokratie scheitern.

Der Bau-Turbo ist ein wichtiger Schritt. Weitere müssen folgen.

Digitale Bauanträge, verbindliche Bearbeitungsfristen, besser abgestimmte Verfahren und eine stärkere Harmonisierung der Anforderungen können dazu beitragen, Bauprojekte schneller umzusetzen.

Mehr Zeit fürs Bauen – weniger Zeit für Bürokratie.

Nicht jeder technisch mögliche Standard muss automatisch zum verpflichtenden Baustandard werden.

Mit dem geplanten Gebäudetyp E wird bereits daran gearbeitet, Abweichungen von gesetzlich nicht zwingenden Baustandards einfacher zu ermöglichen.

Diesen Ansatz unterstützen wir.

Einfachere Standards, serielles und modulares Bauen sowie innovative Bauweisen können Bauzeiten verkürzen und Kosten reduzieren – ohne dabei notwendige Anforderungen an Sicherheit und Qualität infrage zu stellen.

Mehr Erfahren

Sie möchten mehr über den aktuellen Stand der Branche wissen? Informieren Sie sich jetzt auf der Webseite des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel e. V.

Quellen und weiterführende Nachweise
  • Statistisches Bundesamt (Destatis): Baugenehmigungen und Baufertigstellungen 2025; Bauüberhang Ende 2025.
  • Bundesregierung: Wohnungsbau-Turbo / Änderungen im Baugesetzbuch; Reformvorhaben zum einfacheren und schnelleren Bauen.
  • KfW: Programme zum klimafreundlichen Neubau sowie zur zeitlich befristeten Effizienzhaus-55-Förderung 2026.
  • Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: Förderpolitik und Programme für Wohnungsbau, sozialen Wohnungsbau und altersgerechten Umbau.
  • Pestel-Institut: Bau-Monitor 2026 / Angaben zum Wohnungsdefizit in Deutschland.
  • Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e. V. (BDB): Brancheninformationen und Interessenvertretung des Baustoff-Fachhandels.

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