Mauerwerk - BAUEN+LEBEN

Der erste Stein ist der erste Schritt zur Perfektion.

So einfach, so treffend: "Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden."
Ludwig Mies van der Rohe.
Mauerwerk und Mauersteine.

Hier kommt Qualität zum Tragen.

Innen- oder Außenwand, als tragende Wand oder nicht tragend, mit oder ohne Verkleidung: Mauer ist nicht gleich Mauer. Doch immer fundamental. Wirtschaftlichkeit, Schallschutz, Wärmeschutz oder Brandschutz: Das Thema ist komplex. Ob Sie nun neu bauen oder eine Mauer trocken legen möchten. Bei uns finden Sie Lösungen – und die richtigen Produkte. Zum Beispiel, wenn Sie für das Sichtmauerwerk Ziegel suchen, feuchtes Mauerwerk erfolgreich behandeln, eine Außenwand dämmen oder mit passendem Fugenmörtel Mauerwerk neu aufbauen wollen. Das Mauerwerk, das Ihr Bauvorhaben in die Zukunft trägt, baut schließlich auf Top-Qualität.
Was versteht man unter Mauerwerk – eine Definition

Trockenmauer, Sandsteinmauer, Verbandsmauer, Ziegelmauer, Klinkermauer, Mauer aus Leichtbeton, Porenbeton oder Bruchsteinmauer: Das Mauerwerk eines Gebäudes besteht aus Natursteinen beziehungsweise künstlich hergestellten Mauersteinen, die im Schichtverfahren Lage für Lage und unter Zuhilfenahme eines Bindemittels wie Mörtel form- und kraftschlüssig miteinander verbunden werden. Mit einem Unterschied: Trockenmauern beziehungsweise Trockenmauerwerk kommt, wie der Name bereits vermuten lässt, ganz ohne Einsatz von Mörtel aus.

Info: Damit die Statik des Mauerwerks gewahrt bleibt, werden die einzelnen Mauersteine immer überlappend gesetzt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Mauerwerksverbände, man spricht auch von Verbandsmauer.

Mauerwerk: Welche Arten von Mauersteinen gibt es?

Als Mauersteine für die Außenwand kommen wie erwähnt Natursteine oder künstlich produzierte Steine wie Backsteine, Betonwerksteine, Porenbetonsteine oder Leichtbetonsteine zum Einsatz. Natursteine haben im modernen Bau vor allem eine dekorative Funktion.

Übrigens: Eine allgemein gültige Definition für Mauerwerksart gibt es nicht. Um Mauerwerk zu differenzieren, kann man beispielsweise vier Kategorien bilden:

Grundsätzlich unterscheidet man Natursteine von künstlichen Mauersteinen. Letztere werden aus natürlichen Rohstoffen produziert, in Form gebracht und gehärtet. Je nach gewählter Art der Erhärtung unterscheidet man künstliche Mauersteine noch einmal in ungebrannte Steine – dazu zählen Hüttensteine, Kalksandsteine sowie Porenbeton-, Leichtbeton- und Betonsteine – und in gebrannte Steine oder Ziegel.
Ein Verbandsmauerwerk besteht aus mindestens zwei Steinreihen, die nebeneinandergesetzt werden, die Dicke der Wand bestimmt Format, Schalenfuge und Überbindemaß in Wandlängs- und Wandquerrichtung (s. DIN EN 1996: Eurocode 6 – Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten). Die Errichtung einer Verbandsmauer beziehungsweise von Verbandsmauerwerk ist sehr komplex und fast nur noch im Rahmen einer Sanierung relevant. Vielmehr hat sich das sogenannte Einsteinmauerwerk etabliert, bei dem Wanddicke und Steindicke identisch sind. Die Mauersteine werden hier im Verband gesetzt, das Überbindmaß jedoch muss nur in Wandlängsrichtung berücksichtigt werden.

Man unterscheidet in Sichtmauerwerk und Verblendmauerwerk. Das Verblendmauerwerk stellt die äußerste Schicht der Außenwand dar. Sie schützt die darunterliegende Mauerwerkskonstruktion gegen Witterung und übernimmt nach außen vor allem eine ästhetische Rolle, die facettenreich ausgespielt werden kann. Unter Sichtmauerwerk wiederum versteht man das unverputzte und unverkleidete Mauerwerk, das sowohl nach innen als auch nach außen sichtbar bleibt.

Wichtig: In modernen Außenwandkonstruktionen lässt sich das Sichtmauerwerk nur durch einen zweischaligen Aufbau mit einer Vorsatzschale aus Verblendmauerwerk umsetzen, damit Anforderungen an die Wärmedämmung gewahrt werden.

Es gibt tragendes und nicht tragendes Mauerwerk. Die Unterschiede liegen auf der Hand: Nicht tragendes Mauerwerk übernimmt im Gegensatz zu tragendem Mauerwerk planmäßig keine Lasten aus anderen Bauteilen wie Decken oder Dach. Das nicht tragende Mauerwerk muss ausschließlich Belastungen, die unmittelbar auf das Mauerwerk einwirken, aufnehmen (Eigenwicht/ Wind/ Einrichtung).

Schon gewusst? Das erste Mauerwerk aus Naturstein wurde vor mehr als 8000 Jahren errichtet. Seit ungefähr 5000 Jahren finden gebrannte Ziegel als Mauerwand Steine Verwendung im Hausbau. Auch heute noch sind Mauersteine als Massivbau das beliebteste Baumaterial im Hochbau.

Gerne beraten wir Sie zu allen Fragen rund um das Thema Mauerwerk und Mauersteine – einfach Beratungstermin vereinbaren oder in einem Standort Ihrer Wahl vorbeikommen.