Weil der erste Eindruck zählt.

Sie schützen die Bausubstanz und schenken Charakter: hochwertige Farben und Putze adeln jeden Innenausbau.
Farben, Wandfarben, Wandputze und Putze.

Hier kommt Farbe ins Spiel.

Wände können mehr als gut aussehen: Wände können mit ihrer Gestaltung bewegen und so manches bewirken. So haben Farben nachweislich Einfluss auf unsere Stimmung, die Atmosphäre eines Raumes können Sie mit der passenden Wandfarbe also aktiv steuern. Gleichzeitig tragen innovative Wandfarben und Putze spürbar zur Wohngesundheit bei, indem sie Emissionen verringern, Luft filtern, Feuchtigkeit regulieren und Pilzen sowie Bakterien den Nährboden entziehen.

Hauen Sie bei der Wandgestaltung also ruhig auf den Putz. Mit Kalkputz, Lehmputz, Strukturputz oder Rollputz sowie vielseitigen Farbkonzepten – angefangen bei klassischer Dispersionsfarbe über Wandlack, Latexfarbe und Isolierfarbe bis hin zu Kalkfarbe, Lehmfarbe und wohngesunder Kreidefarbe – spielen Sie Ihre Kreativität dabei auf ganzer Fläche aus.

Farbe: Mit Wandfarbe gestalten

Farbe ist die Essenz gesellschaftlicher und politischer Strömungen. Welche Farben beziehungsweise Wandfarben auch immer aktuelle Trends interpretieren – sie sind allgegenwärtig und wirken sich unmittelbar auf alle gestaltenden Bereiche aus, ob Automobilbranche, Mode, Architektur, Möbeldesign oder eben den Innenausbau. Auch wenn es nach der Farbpsychologie grundsätzlich Farben gibt, denen eine spezifische Wirkung nachgesagt wird, heißt das nicht, dass nicht experimentiert und neu gedacht werden darf. Ob einzelne Farbakzente im Raum, mutiges Color-Blocking oder ein harmonisch auf die Einrichtung abgestimmtes Konzept für die Wandfarbe: Farbe ist immer subjektiv. Trotzdem dürfen Sie auch ruhig einmal über ihren Schatten beziehungsweise Weiße Wände springen – mittlerweile sind auch „Farben“ im Sinne von Farbigkeit so facettenreich und vielschichtig, dass für jedes Lebenskonzept der passende Ton dabei ist.

Übrigens: Aktuelle Farbtrends setzen auf Naturtöne jeglicher Facon, auf ruhige Farben bei der Wandfarbe, doch auch pastellige Nuancen, Pudertöne, die im Gegensatz zu Weiß extrem dezent, aber deutlich wärmer in der Wirkung sind, sind aktuell sehr beliebt. Sie bieten eine spannende Bühne, ohne sich aufzudrängen.

Ebenfalls en vogue und charakterstark sind Komplementärfarben, die akzentuiert eingesetzt Räume über sich hinauswachsen lassen.

Gibt es eine Formel für die richtige Wandfarbe?
Letztlich ist die Farbe die richtige, mit der sie sich wohlfühlen. Die sie weder aufregt noch lähmt, sondern die eine positive Energie gibt. Das ist höchst individuell und lässt sich nicht auf eine einfache Formel runterbrechen. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, unterschiedliche Farben miteinander zu kombinieren:

  1. Farbgestaltung mit weißer Wandfarbe
    Wenn Weiß die Basis bilden soll, Sie aber dennoch Farbe ins Spiel bringen wollen, können Sie beispielsweise drei Wände in Weiß und die vierte Wand in einer anderen Farbe streichen. Möglich sind auch horizontale Akzente oder die Betonung einzelner Elemente wie Vorsprünge oder Säulen, die im Gegensatz zum Rest des Raumes farbig hervorgehoben werden. Welche Akzent Farbe Sie wählen, ist Ihrem Geschmack und der gewünschten Wirkung überlassen. Zu Weißer Wandfarbe passt alles.

  2. Raumübergreifende Farbgestaltung mit ganzheitlichen Wandfarben
    Wenn Sie den gesamten Wohnraum mit Farbe zusammenhängend beziehungsweise ganzheitlich gestalten möchten, empfiehlt sich die Wahl eines Basistones, der die einzelnen Räume miteinander verbindet. Geeignet sind dezente Farben in Creme, Beige, Hellgrau oder pudrigen Grüntönen. Die einzelnen Räume wiederum können auf dieser Basis individuell gestaltet werden, indem Sie Farben beziehungsweise Akzentfarben wählen. Der Kombinationsvielfalt sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

  3. Farbgestaltung mit individuellen Wandfarben pro Raum
    Ob ganzheitliches Farbkonzept oder Raum für Raum: Sie können natürlich auch jeden Raum in einer anderen Farbe streichen. Entweder nutzen Sie dazu harmonische Farbkombinationen oder setzen auf eine durchgängige Wandfarbe.
Tipp für die Wahl der Wandfarbe:

Bleiben Sie nicht bei Weiß, bildet ein persönliches Farbkonzept die Basis für die zukünftige Wandfarbe. Wie Farben wirken, hängt nämlich von unterschiedlichen Faktoren ab. Wichtig sind neben dem grundsätzlichen Einrichtungsstil die Lichtverhältnisse, Fensterrahmen, die gewünschte Stimmung, die Nutzung des Raumes beziehungsweise einzelner Bereiche.

An unseren BAUEN+LEBEN Standorten unterstützen wir Sie gerne bei Ihrer Farb-Entscheidung und beraten Sie in allen Bereichen der Farbgestaltung kompetent und auf den Punkt. Lassen Sie sich inspirieren und entscheiden Sie dann.

Exkurs: Wandputze und Putze
Nicht nur Wandfarbe und Farbe allgemein bietet einen guten Grund für die individuelle Wandgestaltung. Auch Wandputze und Putze sind eine interessante Alternative zur Raumgestaltung. Das mag auf den ersten Eindruck irritierend wirken, waren doch in der Vergangenheit mit Putzen lediglich die Untergründe und wenn gestalterisch, dann hauptsächlich rustikale Rauputze gemeint. Diese entsprechen einem zeitgemäßen und modernen Innendesign bedingt bis gar nicht. Innovative Putze jedoch können Wänden eine dekorative Struktur verleihen, die im modernen Kontext zahlreiche Möglichkeiten bietet.
Wandputze im Schnellcheck
Was sind Putze?
Grundsätzlich ist Putz ein glatter, feiner oder grobkörniger Materialmix in Pulverform oder pastös. Wie auch Putzmörtel sind Putze sogenannte gebundene Stoffe, die mehrheitlich aus Sand und Wasser bestehen und denen Bindemittel wie Kalk, Gips, Zement oder Lehm zugesetzt werden. Diese Bindemittel sind bei den unterschiedlichen Putzen namensgebend. Vielen Putzen werden weitere Stoffe zugefügt, um ihre Eigenschaften zu optimieren. Das können Wirkstoffe gegen Schimmel und Algen sein, im Putz können aber auch Luftporenbilder, Haftverbesserer oder Erstarrungsbeschleuniger enthalten sein. Für die Optik werden Wandputzen mitunter auch Farbpigmente sowie Struktur- und Füllstoffe beigemischt.
Wie werden Putze verarbeitet?

Der Putz wird in feuchtem Zustand verarbeitet und dabei entweder einlagig oder in mehreren Lagen auf die Wand aufgebracht und ausgehärtet. Nach dem Auftrag lässt sich der Wandputz auf Wunsch strukturieren.

Um Wandputze im Innenbereich zu verarbeiten, können fertige Mischungen genutzt werden. Werktrockenmörtel, Trockenmörtel oder Werkmörtel – vor Ort muss den Putzen nur noch Wasser zugefügt werden.

Wofür braucht man Putze?
Im Prinzip dafür, um Innenwände fachgerecht zu beschichten und sie zu verschönern. Die unterschiedlichen Putzarten unterteilen sich in Grundputze, in Oberputze und in Dekorputze.
Welche Putzarten gibt es?
Putze sind im Rahmen einer Sanierung oder Renovierung ein wichtiger Baustoff für die Erstbeschichtung. Für die Wandgestaltung wiederum ist Putz ein vielseitiger Werkstoff. Wandputze unterschieden sich je nach Eigenschaft und Verarbeitung. Auch wenn das Thema Wohngesundheit eine große Rolle steht, lohnt ein Blick auf die unterschiedlichen Putzarten. Zur Auswahl stehen folgende Putzarten:
  • Gipsputz
  • Kalkputz
  • Kalk-Zement-Putz
  • Lehmputz
  • Lehm-Gips-Putz
  • Wärmedämmputz
  • Fertigputz und Streichputz
  • Kunstharzputz

Übrigens: Lange galten ausschließlich mineralisch gebundene Putze nach DIN 18550 (Putzmörtelgruppen) als Putz. Das hat sich im Zuge der Wärmedämmung und -isolierung geändert, moderne Kunstharzputze sowie Putzsysteme zur Wärmedämmung, sprich kunstharzgebundene Putze, fallen nun ebenfalls unter die Kategorie Putze beziehungsweise Wandputze und sind in der DIN 18558 geregelt.

Schon gewusst? Die Bindemittel geben den einzelnen Putzarten ihren Namen.