Regionalisierte Medienarbeit des BDB: Aussendung zur Wohneigentumsbildung in Deutschland

Liebe Mitglieder im BDB,

Liebe Mitglieder im Gesprächskreis Baustoffindustrie im BDB e.V.

im November 2025 haben wir Sie über die regionalisierte Medienarbeit des BDB informiert, mit der wir Medien mit Themen konfrontieren, die für uns in der Prozesskette Bau von Relevanz sind.

Heute wird eine Aussendung erfolgen, die die Wohneigentumsbildung in Deutschland in den Fokus nimmt. Von dem Höchststand 2021 von ca. 125 Tsd Genehmigungen sind die Zahlen des Ein- und Zweifamilienhausbaus bis Ende 2024, dem Ende der Ampelkoalition, auf nahezu 50 TWE eingebrochen. Der Ein- und Zweifamilienhausbau war politisch nicht gewollt. Die Förderprogramme der Bauherren sind kompliziert und kleinteilig und wurden kaum abgerufen. Die mit den Förderungen verbundenen Auflagen verteuerten das Bauen und kompensierten nicht den Mehraufwand.

Die große Koalition hat im Koalitionsvertrag per Mai 2025 auf Seite 22 im Kapitel Bauen und Wohnen, Zeile 703 – 708 und vor allem in Zeile 735 ff. vorgesehen, Maßnahmen zu ergreifen, die die Wohneigentumsbildung wieder forcieren.

„…Zur Wohneigentumsbildung für Familien („Starthilfe Wohneigentum“), zur Neubauförderung und zur                     735

Sanierung bestehenden Wohnraums werden steuerliche Maßnahmen verbessert,                                                     736

eigenkapitalersetzende Maßnahmen geschaffen und die Übernahme von staatlichen Bürgschaften für                     737

Hypotheken geprüft. Die Förderprogramme der KfW werden zu zwei zentralen Programmen                                    738

zusammengeführt und vereinfacht: ein Programm für den Neubau und eines für die Modernisierung.                       739

Dabei setzen wir Anreize für einfaches, klimafreundliches und kostenreduziertes Bauen. …“                                       740

Mit dieser Ankündigung erwarten etwaige Bauherren eine Förderung der Regierung. Wenn diese nicht zeitnah zum Start der Regierungstätigkeit konkretisiert wird, entsteht Unsicherheit und Attentismus – denn jeder Bauherr will natürlich mit niedrigeren Kosten bauen und staatliche Förderungen in Anspruch nehmen. Auch wenn die Baugenehmigungen im Mehrfamilienhausbau sich in der zweiten Jahreshälfte leicht erholt haben, ist im Ein- und Zweifamilienhausbau noch nicht wirklich etwas geschehen. Von daher ist es überfällig, schnell das Thema Wohneigentumsförderung zu konkretisieren, weshalb wir mit unserer Pressemeldung auf dieses Thema aufmerksam machen und Aktivitäten einfordern.

In der Anlage erhalten Sie ein Informationspapier zu der Faktenlage sowie eine beispielhafte Pressemeldung, die wir heute an alle Medien haben aussenden lassen.
Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Katharina Metzger                            Michael Hölker

Präsidentin                                        Hauptgeschäftsführer

i.A. Lill-Ann Hochkeppler

Assistentin der Geschäftsführung