Mit dem Baublog einfach
besser informiert.

Wir sind der Partner, der Ihr Bauprojekt Schritt für Schritt begleitet. Da dürfen weiterführende Informationen zum Thema nicht fehlen. Und die gibt’s hier. Kurz, knapp, relevant.

Unsere Partner bei diesem Bauprojekt

Alles unter Dach und Fach:

Mit dem Dach endet üblicherweise die Rohbauphase – wir kommen dem eigentlichen Innenausbau also mit Siebenmeilenschritten näher. Ein wichtiger Schritt dahin: Das Dach inklusive Dachstuhl und ersten Dachdeckerarbeiten.

Für den Dachstuhl haben wir uns schon frühzeitig mit dem Statiker und Zimmermann abgestimmt. Nur so konnten wir im Vorfeld wichtige Details klären und beispielsweise die Höhe des Zwerggiebels anpassen. Das hat den Effekt, dass diese Balken ohne einen Versatz in der Decke vom Obergeschoss durchlaufen. Sobald die Decke des Erdgeschosses fertiggestellt war, hat der Zimmermann abschließend gemessen und die Pläne des Architekten um maßgebliche Eckdaten korrigiert.

Weitere Anpassungen während der Bauphase
Um den passgenauen Anschluss unseres Daches an das Dach des benachbarten Doppelhauses zu gewährleisten, wurden Dachneigungswinkel und Drempelhöhe nachgemessen und entsprechend angepasst – die Angaben des Architekten passen hier häufig nicht zu 100%. Auf Basis der Messungen konnte der Zimmermann für den Rohbauer einen korrigierten Plan für das Mauern von Giebelwänden und Drempeln zeichnen. Dabei wurden zunächst beim Mauern der Giebel die Fetten ausgespart, sprich: Erst wenn die Fetten aufliegen und eingebaut sind, wird der Rest ausgemauert.

Zeit fürs Richtfest oder: der Dachstuhl steht
Aufgrund der aktuell längeren und schwer planbaren Lieferzeiten sowie Preisentwicklung hatten wir das Holz noch vor der Baugenehmigung Ende Mai in unserem BAUEN+LEBEN Standort in Kevelaer bestellt. So lag das Holz abrufbereit im Lager, was uns jede Menge Zeit erspart hat. Denn als es tatsächlich an die Dachstuhlarbeiten ging, brauchte der Zimmerer nur noch knapp drei Tage für den Abbund – damit ist die Vorbereitung des Dachstuhls in der Werkstatt gemeint. Und auch dann ging es zügig weiter: Mit einem Autokran konnte der Dachstuhl innerhalb eines Tages aufgestellt werden, in den beiden darauffolgenden Tagen wurden sämtliche Verbindungen, Öffnungen für die Dachfenster und die Unterspanbahn eingebaut, das Dach damit erst einmal abgedichtet war. In Eigenregie haben wir schließlich noch den Spitzboden mit OSB-Platten (22 mm) ausgelegt, damit der Spitzboden von uns auch als Kellerersatz genutzt werden kann.

Die Dachdeckerarbeiten beginnen
Da es uns wichtig ist, dass alle Arbeiten aus einer Hand kommen und wir Schnittstellen in der Abstimmung wo immer möglich vermeiden, hat die Firma Klinkenberg aus Kempen nicht nur den Dachstuhl realisiert, sondern auch die anschließenden Dachdecker- und Blecharbeiten ausgeführt. Hier haben wir uns für einen großen Dachüberstand von 50 Zentimetern entschieden – das Holz der Dachüberstände wird mit Stehfalzblech in Anthrazit komplett verkleidet, wodurch sie perfekt und harmonisch mit sämtlichen Blecharbeiten sowie den Dachpfannen, Fallrohren, Fensterrahmen und der Haustür korrespondieren.

Für die anschließenden Dachdeckerarbeiten haben wir uns für Ergoldbacher Dachziegel entschieden. Verlegt wurde das Modell Linea® in der Farbe Sintergrau. Dieser Designziegel von ERLUS hat Sinterqualität, eine hohe Windsogsicherheit und ist hagelzertifiziert (Hagelwiderstandsklasse 4). Der Glattziegel aus Deutschland war nicht nur optisch ein Glückgriff, er lässt sich durch 20 mm Verschiebespiel und doppelte Kopf- und Seitenverfalzung laut Dachdecker super verlegen und ist auch besonders regeneintragssicher. Als alle Vorarbeiten erledigt waren, hat die eigentliche Dacheindeckung etwa zwei Tage in Anspruch genommen. Gleiches gilt für den Einbau von insgesamt acht Dachfenstern. Hier haben wir unter anderem die neue DUO Lösung von Velux verbaut, in den Feuchträumen setzen wir auf elektrische Fenster mit Feuchtigkeitssensoren, ansonsten auf klassische Klapp-Schwingfenster. Nach Abschluss der restlichen Arbeiten an allen Anschlüssen stehen nun noch die Unterseite des Dachüberstandes und die Restarbeiten am Zwerggiebel aus. Doch dafür muss erst einmal die Dämmung an der Fassade eingebaut werden. Wir bleiben gespannt.

23.09.2021

Der Rohbau:

Beim Rohbau für das Haus haben wir uns für eine Bauweise mit KS* Kalksandsteinen von Cirkel entschieden.

Kalksandstein ist ein Material mit vielen guten Seiten. Er bedeutet mehr Wohnqualität, mehr Umweltschutz und weniger Energieverbrauch. Der rein natürliche Baustoff schafft ein gesundes, ausgeglichenes Wohnklima – Sommer wie Winter. Kalksandstein ist der Baustoff mit vielen wirtschaftlichen und ökologischen Qualitäten …und  bei Cirkel ein Produkt mit über 100-jähriger Erfahrung. Wer baut, trifft eine Entscheidung fürs Leben. Deshalb ist die Entscheidung für die Kalksandsteinmarke Nr. 1 genau die Richtige. Die Marke KS-ORIGINAL garantiert eine besonders hohe und verlässliche Produktqualität, Schallschutz, Feuerfestigkeit, Energieeffizienz sowie ein gesundes Raumklima. KS-ORIGINAL Häuser sind immer auch „Rundum-Wohlfühl-Häuser”. Die hohen Druckfestigkeiten und Rohdichteklassen von Kalksandstein ermöglichen zudem “schlanke” und damit wirtschaftliche Wandkonstruktionen.

Die optimale Dämmung erreichen wir bei unserem Rohbau mit 160mm Mineralwolle, die von außen an die Kalksandsteine angebracht wird.

Da wir die Möglichkeit haben mit 14m in der Breite und 11m in der Tiefe zu bauen, steht uns reichlich Platz zur Verfügung und wir sind nicht auf einen Keller angewiesen. Der Spitzboden wird jedoch als Kellerersatz dienen. Somit haben wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:  ohne Keller haben wir einerseits eine immense Kostenersparnis und andererseits ersparen wir uns bei einem „Bau mit Keller“ die Tatsache, dass wir den Bestandskeller vom Nachbarn aufwendig hätten abfangen müssen (da das Haus mit den Fundamenten nur 60 cm höher steht als die Bodenplatte des Nachbarhauses mit Keller).

Die Baustelle ist gut für LKWs erreichbar und auch anzufahren, so dass die Ware immer dort platziert werden kann, wo sie wirklich benötigt wird. Folglich haben wir auch hier aus Kostengründen auf einen Baustellenkran verzichtet.

Nach der Feinabsteckung durch den Vermesser konnten wir mit den Fundamentarbeiten beginnen. Die Fundamente wurden unbewehrt ausgeführt, anschließend mit Betonsteinen aufgemauert und gleichzeitig haben wir die Entwässerungsleitungen und die Mehrsparten-Hauseinführung gelegt.

Unser Tipp: Mehrsparten-Hauseinführungen führen gesammelt alle Medien wie Gas, Wasser, Strom usw. ins Haus, ohne dass es zu Wasserschäden kommt. 

Nun musste die Dämmung unter die Bodenplatte gelegt und der Stahl genau nach dem vorliegenden Statikplan eingebaut werden. Im Stahl wird auch direkt das Erdungsband mit eingesetzt. Die Stahlarbeiten müssen ordnungsgemäß vom Statiker abgenommen werden bevor der Beton gegossen wird!

Weil auf der Baustelle kein Kran steht, haben wir in unserem Fall eine Betonpumpe und den entsprechenden Beton direkt bei Dyckerhoff bestellt. So konnten wir schon nach ca. 1,5 Wochen die Bodenplatte betonieren.

Nach 2 Tagen Trocknungszeit kam dann schon die erste Lieferung Kalksandsteine und nach jeweils weiteren 2 Tagen die 2. und 3. Lieferung.

Das Erdgeschoss war in fast 1 Woche komplett fertig gemauert so dass direkt im Anschluss die Stützen für die Filigrandecke gestellt werden konnten. Bei einer Filigrandecke ist die Unterseite der Decke schon fertig betoniert und besteht aus mehreren Platten. Die Platten wurden vor Ort mit einem Autokran verlegt. Abschließend fügt man nur noch die obere Bewehrung oben auf und nach dem Einschalen wird direkt auf die Platten betoniert. So erspart man sich das Einschalen und anschließende Verputzen der Decke von unten. Eine Filigrandecke wird nur gespachtelt.  Falls Einbaustrahler geplant sind, Deckendurchbrüche für die Entwässerung oder Kabelkanäle, sollten diese bereits bei der Herstellung der Filigrandecke mit angegeben werden. So fallen später keine zusätzlichen Kosten für teure Kernbohrungen an.

Das gesamte Einschalen der Decke, die Ortbeton-Treppe und das erneute Verlegen vom Stahl hat eine weitere Woche in Anspruch genommen, so dass pünktlich freitags vor dem Wochenende doch noch der Boden vom 1. OG betoniert wurde. 

Direkt am Montag darauf wurden schon die nächsten Kalksandsteine für das 1. OG geliefert und aufgrund der professionellen Logistik von Cirkel konnten die Steine direkt auf die Decke gestellt werden. Für die Baustelle und für BAUEB+LEBEN ist Cirkel definitiv ein starker Partner für KS* Kalksandsteine.

Unser Tipp: Beratung und Baustellenservice von Cirkel
Beratung und Service sind integrale Bestandteile des umfangreichen Leistungspakets von Cirkel – und das bereits ab der Entwurfsphase eines Bauvorhabens. Die Fachberater stehen ihren Partnern auch schon bei der Optimierung einer Bauidee zur Seite. Eine konsequente Planung aller Maßnahmen schon vor Beginn der Bauphase erleichtert das Baustellencontrolling und schafft finanzielle und zeitliche Planungssicherheit. Hier und auch während der Realisierung stehen Cirkel Fachberater einweisend, beratend und betreuend zur Seite. Dies reicht von der Unterstützung bei der effektiven Baustelleneinrichtung bis zur Einarbeitung der Verarbeiter durch Baustellenbetreuer.

Das Baustellenpersonal wird auf Wunsch vom Baustellenbetreuer zum Umgang mit den Versetzgeräten, zur optimalen Arbeitsplatzeinrichtung und Arbeitsorganisation eingewiesen. Natürlich steht der Baustellenbetreuer über den gesamten Zeitraum mit Rat und Tat zur Seite.

Als Abschluss am Giebel und dem Drempel wird ein Ringanker aus Beton benötigt und eingebaut. Ringanker nehmen die Last, Zug- und Schubkräfte der Dachkonstruktion beziehungsweise der aufliegenden Bauteile auf und leiten sie über die Wände sicher ab. Sie verhindern, dass die umschlossenen Wände auseinanderfallen beziehungsweise unter der Last zusammenbrechen. Damit der Ringanker nicht aufwendig eingeschalt werden muss, haben wir im BAUEN+LEBEN Standort Jülich eine Ringankerschalung geholt. Das ist eine fertige Schalung die auf das Mauerwerk gedübelt wird und man kann den Ringanker anschließend mit Betonmörtel vor Ort betonieren. Hierfür haben wir bei unserem Haus den bauline pro Betonmörtel verwendet. Hier hat uns der Standort Düsseldorf-Rath  die Säcke freundlicherweise bei der Anlieferung direkt auf die Decke gesetzt, was uns jede Menge Arbeit erspart hat!

Insgesamt hat der gesamte Rohbau für unser Projekt ca. 6 Wochen gedauert. In der Regel sollten für den Rohbau bei einem Einfamilienhaus auf jeden Fall zwischen 6 und 8 Wochen eingeplant werden. Bei einer Bauweise mit Keller ca. 2 Wochen mehr.

Nun ist alles im Rohbau vorbereitet und der Dachstuhl kann kommen. Seid gespannt….

19.08.2021

Die Feinabsteckung für den Hausbau:

Bei der Feinabsteckung für den Hausbau werden nicht die Eckpunkte wie bei der Grobabsteckung des Gebäudes abgesteckt, sondern die geplanten Außenwände verlängert und außerhalb des Baugeschehens markiert. Auf den eigentlichen Eckpunkten wird das Haus errichtet. Die Festlegungsmaße zu den Grundstücksgrenzen werden entsprechend der Baugenehmigung in die Örtlichkeit übertragen. Die Feinabsteckung ist vorgeschrieben und muss von einem Prüfsachverständigem für Vermessungswesen durchgeführt werden.

Damit das Haus am Ende auch richtig auf dem Grundstück steht, muss ein Vermesser das Baufeld nach dem Plan des Architekten einmessen. Empfehlenswert in Bezug auf die Genauigkeit ist hier, wenn an diesem Termin auch der Bauunternehmer vor Ort ist, damit sich der Vermesser und der Bauunternehmer abstimmen können und es nicht zu Missverständnissen kommt. In einigen Fällen ist auch eine Grobabsteckung für die Ausschachtung nötig. Da die Gegebenheiten jedoch bei uns sehr gut waren, hat hier eine Feinabsteckung ausgereicht.

Bei der Feinabsteckung wird vom Bauunternehmer vor Ort ein Schnurgerüst aufgebaut damit der Vermesser dort seine Markierungen setzen kann. Ebenso gibt der Vermesser auch einen Höhenpunkt als Bezugspunkt fest.

Unser Tipp: Wichtig hierbei ist, dass der Vermesser vorab vom Architekten den aktuellen und finalen Plan erhält, denn oft ergeben sich vom Bauantrag bis Baustart durch Statik usw. leichte Anpassungen!

Sobald eine Grenzbebauung vorgesehen ist oder die Lage des Gebäudes auf dem Grundstück einen Grenzbezug aufweist, ist eine Absteckbescheinigung bei der Bauaufsicht vorzulegen – d.h. falls man mit dem Gebäude bis an die Grundstückgrenze geht oder bis auf 3m zur Grundstückgrenze, ist es wichtig auch die Grundstückgrenze feststellen zu lassen. Dies muss gesondert beauftrag werden, denn oftmals verläuft die Grundstücksgrenze nicht zwingend dort, wo ein Zaun, eine Mauer oder ähnliches vorhanden ist. Am Ende unserer Feinabsteckung gab es ein Absteckprotokoll, wo bis ins kleinste Detail alles für die Beteiligten festgehalten ist.

Hier ein paar Impressionen…

05.08.2021

Abriss des alten Hauses:

Es geht los! Nachdem die Immobilie bereits vorab – bis auf die tragenden Wände – komplett in Eigenleistung entkernt und der Bauabfall selbst entsorgt wurde, konnten wir jetzt mit dem Abriss des alten Hauses beginnen.

Ca. 4 Monate vor dem Abriss haben wir die Trennung der Medien wie Gas-, Wasser- und Stromanschluss durch die Netzgesellschaft angefragt. Die Netzgesellschaft benötigt hierfür ab Freigabe des Angebotes ungefähr 3 Monate. Dieser Zeitraum sollte dringend mit eingeplant werden, damit es nicht zu ungewollten Verzögerungen kommt. Leider muss man hier auch regelmäßig nachfassen, weil es sonst noch länger dauern kann.

Da bei dem Bauobjekt eine gemeinsame Trennwand mit und zum Nachbarn existiert, wurde durch den Zimmerei- und Dachdeckerbetrieb Klingenberg GmbH der Anschluss am Dach fachgerecht vorbereitet und ordentlich abgedichtet. So läuft kein Wasser in die Trennwand bis der Anschluss an das neue Haus erfolgen kann. In diesem Zuge wurden auch direkt die Fetten vom Nachbarhaus getrennt damit der Abrissunternehmer sofort mit den Abrissarbeiten beginnen kann. Das Haus war nach 2 Tagen abgerissen und der gesamte Bauschutt abtransportiert.

Unsere Empfehlung: Um Kosten und Zeit zu sparen kann man direkt ein Abrissunternehmen beauftragen, welches auch die Tiefbauarbeiten übernimmt. So können beim Abriss gleich die Erdarbeiten vom gleichen Unternehmen durchgeführt werden.

Bei den Erdarbeiten wurde das Grundstück für den Bau auf das richtige Niveau gebracht und vor dem Haus mit Kalkstein eine Fläche für die Anlieferung hergestellt. So schaffen wir einen größeren Platz und Fläche für die zukünftigen Anlieferungen. Die ebenfalls zum Lagern von Material genutzt werden kann. Der positive Effekt dabei ist, dass wir mit dieser Fläche die recht schmale Straße nicht blockieren und die Nachbarn bei der Bauphase nicht stören.

Hier ein paar Impressionen und seid gespannt auf den weiteren Baufortschritt!

Bemusterung des neuen Hauses:

Die Ausstattung und Einrichtungen der Bereiche Dach, Fassade, Türen, Fenster, Bodenbeläge, Wandgestaltung, Sanitär etc. eines Neubaus nennt man Bemusterung.

Wer ein Haus bauen möchte, sollte möglichst früh wissen, wie es am Ende aussehen soll. Sowohl im Inneren als auch von außen. Das scheint selbstverständlich, ist aber längst nicht immer der Fall. Da die Materialien Einfluss auf die Bauausführung haben, empfiehlt es sich also, die Bemusterung bereits während oder sogar noch vor der Planung des Hauses anzugehen.

Gerade wenn eine kurze Bauzeit realisiert werden soll, ist es ebenfalls wichtig vorher die Lieferzeiten der einzelnen Produkte zu kennen, um die Bestellungen frühzeitig einzuplanen.

Während auf der Baustelle in Düsseldorf vor einigen Wochen noch gerodet und bereits entkernt wurde, haben sich Denise und Sven an einem Samstagvormittag ganz in Ruhe im BAUEN+LEBEN Standort Jülich um die Bemusterung des neuen Hauses gekümmert. Hier hatten sie die Qual der Wahl, da die neue und umfangreiche Ausstellung in diesem hoch modernen Standort so gut wie keine Wünsche offenlässt.

Aufgrund der guten Analyse und Beratung der Kollegin aus der Ausstellung entschied sich das Paar recht schnell für wertigen Parkettboden, Fliesen für die Bäder und den Wohnbereich, Innentüren und Drückergarnituren der BAUEN+LEBEN Eigenmarke bauline style.

Darum war es hier auch nicht nötig, zusätzliche Muster zur finalen Entscheidungsfindung mit nach Hause zu nehmen. Diesen ganz persönlichen Service von BAUEN+LEBEN nehmen dennoch viele – noch unsichere – Kundinnen und Kunden in Anspruch, um am Ende genau die richtigen Produkte für den perfekten Look im neuen Zuhause zu wählen und keinen Fehler zu machen.

Auch wenn die beiden sich sehr schnell entschieden haben, sollten für eine Bemusterung mindestens 3 Stunden bei guter Beratung eingeplant werden.

Auf Handwerkervermittlung des Standortes mussten Denise und Sven nicht zurückgreifen, da diese schon zum größten Teil feststehen.

16.07.2021

Lichtplanung:

Die Lichtplanung ist ein wichtiger Bestandteil beim Innenausbau eines Hauses. Ohne die Vorgaben, wo welche Lampe oder welcher Schalter montiert werden soll, kann der Elektriker seine Arbeit nicht umsetzen. Von der Lichtplanung hängt ebenfalls ab, wie viele Strom- und Leuchtkreise benötigt werden, um alle Lampen und Steckdosen sinnvoll einzubinden. Auch die Anzahl der benötigten Schalter und Steckdosen etc. wird zu diesem Zeitpunkt festgelegt. Die frühzeitige Planung der Küche spielt hier ebenfalls mit hinein, da man auch vom Küchenplaner einen Installationsplan erhalten wird, der mit berücksichtigt werden muss. 

Es kann bereits definiert werden, welche Lampe am Ende mit welchem Schalter ein- und ausgeschaltet werden soll. Sollen mehrere Leuchten gleichzeitig reagieren oder jede für sich? All diese Dinge kann man bei der Lichtplanung bereits festlegen.

Sollten Leuchten in der Betondecke geplant sein, müssen vor dem betonieren, also bereits während der Rohbauphase, vom Elektriker alle benötigten Einbautöpfe und Kabel gelegt werden. Bei Filligrandecken muss das Herstellerwerk geplante Lampentöpfe bereits mit einbauen. Genau deshalb ist es zu diesem Zeitpunkt wichtig zu wissen, welche Lampen wo montiert werden sollen, welche Kabel und welches Zubehör hierfür eventuell benötigt wird, um ein valides Angebot vom Elektriker einholen zu können.

Denise und Sven haben sich hierfür einen professionellen Lichtplaner ins Boot geholt, der als Fachmann in Sachen Licht und Lichtgestaltung genau weiß, wie viele Lampen überhaupt benötigt werden und wo diese angebracht werden müssen, um eine angenehme Lichtstimmung im ganzen Haus zu erhalten.

Die Fassadenlampen, die bei dieser Gelegenheit natürlich direkt mit eingeplant wurden, werden bei diesem Projekt auf die Riemchen und nicht auf den verputzten Bereich der Außenwand gesetzt.

Wieso? Außenlampen, die den Putz anleuchten, lassen jede noch so kleine Unebenheit im Putz zum Vorschein kommen. Darum empfiehlt sich – wenn möglich – die Installation dieser Lampen auf Bereiche mit Riemchen oder Klinker zu setzen. Das Ganze wirkt am Ende optisch angenehmer.

08.07.2021

Grundstück/Rodung:

Über die Rodung des Grundstücks in Düsseldorf haben wir ja bereits vor einigen Monaten etwas ausführlicher berichtet. Dennoch wollen wir diesen Punkt hier noch einmal aufgreifen, da er zu den Vorbereitungen gehört, welche bei diesem Projekt getroffen werden mussten.

Wichtig: Im März beginnt die Vogelschutzzeit. Bis September oder sogar Oktober dürfen dann im Normalfall keine Bäume und Sträucher gefällt bzw. entfernt werden. Hier kann man theoretisch Anträge stellen und sich die Erlaubnis einholen. Sven sich im Kaufvertrag bestätigen lassen, dass er bereits im Januar mit der Rodung des Gartens beginnen darf – auch wenn der Kaufpreis noch nicht bezahlt wurde. Einfach, um nicht mit den gesetzlichen Vorgaben zu kollidieren und auch hier genug Zeit zu haben, um das Grundstück ordentlich für den Bau vorzubereiten. Für den Verkäufer entsteht im Normalfall auch kein Risiko, denn selbst wenn es am Ende doch nicht zum Abschluss kommen sollte, kann er sich über ein ordentlich aufbereitetes Grundstück freuen.

Beim Fällen von Bäumen sind die Vorgaben der jeweiligen Stadt zu beachten. Einstämmige Bäume mit einem Umfang von 80 cm oder mehrstämmige Bäume mit einem Stamm, dessen Umfang größer als 50cm ist, dürfen z.B. in Düsseldorf ohne eine Genehmigung nicht gefällt, sondern maximal nur beschnitten werden.

Bei Missachtung dieser Regeln bekommt man eine Anzeige, die durchaus teuer werden kann.

Die eigentliche Idee hierbei war, dass der Grünschnitt regelmäßig mit einem Anhänger zur Mülldeponie gefahren werden sollte. Doch es stellte sich schnell heraus, dass das nicht der praktikabelste Plan war. Stattdessen wurde ein 10 Kubikmeter Container bestellt, der am zweiten Tag der Arbeiten bereits angeliefert wurde. Ein ebenfalls gemieteter Profi-Häcksler zerkleinerte den anfallenden Grünschnitt so sehr, dass die Überreste des kompletten Gartens in einem Container verschwanden. Wäre dieser nicht zum Einsatz gekommen, hätte man mindestens drei oder vier solcher Container benötigt. Nach insgesamt drei Tagen war alles erledigt und der Container wurde abgeholt und die Abfälle fachgerecht entsorgt.

Bei der Anmietung eines Containers empfiehlt sich ebenfalls, ein Angebot einzuholen. Hier gelten heute in der Regel Pauschalpreise für Container inkl. An- und Abfahrt. Darum lassen sich diese Preise auch sehr gut und schnell vergleichen. Für knapp 240 Euro war hier alles inklusive für Grünschnitt. Für eine Anlieferung auf der Mülldeponie zahlt man aktuell 22 Euro pro Kofferraum bzw. kleinem Anhänger. Es wurde schnell klar, dass der Container nicht nur jede Menge Zeit, sondern auch Geld gespart hat.

25.06.2021

Bauzeitenplan:

Für die Planung eines Bauprojektes ist die Erstellung eines Bauzeitenplans sehr wichtig.

Dieser ist, sowohl für die beauftragten Handwerker – um sich ein gewisses Zeitfenster freihalten zu können – als auch für den Bauherren selbst, wichtig, damit es zu keinem Stau auf der Baustelle kommt und er Eigenleistungen besser einplanen kann.

Nachdem alle ausführenden Handwerker oder Dienstleister beauftragt wurden, sollte in Erfahrung gebracht werden, wieviel Zeit jedes Unternehmen für die beauftragten Arbeiten auf der Baustelle eingeplant hat. Das ist wichtig, da so die Planung der aufeinander folgenden Gewerke besser möglich ist.

Unser Kollege Sven hat hierfür einen Bauzeitenplan in Excel erstellt. Hier werden alle Gewerke und der geschätzte Zeitaufwand aufgeführt. Bei weniger versierten Bauherren übernimmt diese Arbeit meist der beauftragte Architekt.

Ab einem bestimmten Starttermin kann man so die aufeinander folgenden Bauarbeiten (inklusive eines Puffers von jeweils 1-2 Wochen) planen, um keinen Leerlauf zu haben.

Ein Beispiel: Der beauftragte Abrissunternehmer benötigt 1-2 Wochen für den Abriss des Hauses, danach folgt der Rohbauer, der etwa 4-6 Wochen für die Rohbauarbeiten des Neubaus eingeplant hat. Nachdem der Rohbau fertiggestellt wurde, folgt der Zimmerer für den Dachstuhl.

Parallel können dann die Fenster eingebaut werden, da diese beiden Bereiche nicht miteinander kollidieren. Denn ohne eingebaute Fenster kann nichts an der Fassade gemacht werden. Während der Fassadearbeiten kann im Haus bereits geschlitzt werden und der Elektriker kurz darauf mit seiner Arbeit beginnen.

Ihr seht: Eine durchdachte Planung erspart Leerlauf und macht es möglich, mehrere Handwerksbetriebe parallel arbeiten zu lassen. Auch die möglichen Eigenleistungen können mit eingeplant werden, damit die Handwerker darauf aufbauend weiterarbeiten können. Zudem vereinfacht ein Bauzeitenplan die Materialbestellungen.

Da man immer weiß, wann welcher Handwerker in etwa am und im Haus arbeiten wird, können die einzelnen Materiallieferungen genauer terminiert werden. Fenster z.B. haben oftmals vier bis sechs Wochen Lieferzeit, Innentüren hingegen nur zwei bis vier Wochen und eine Küche bis zu drei Monate. Die Bestellungen können somit besser in den gesamten Ablauf eingeplant werden.

Durch eine gute Planung verkürzt sich die Bauzeit und es können bestenfalls finanzielle Doppelbelastungen – mit einer bestehenden Immobilie bis zum Umzug in das neue Zuhause – reduziert werden.

11.06.2021

Architekt und Bauantrag

Einen Architekten haben Sven und Denise über das Internet gesucht, in dem sie sich verschiedene Referenzen angesehen haben. Auch haben die beiden Baustellenschilder von interessanten Bauvorhaben abfotografiert und weitere Informationen über die ausführenden Architekturbüros eingeholt.

Bei persönlichen Terminen am Objekt mit drei Architekten fiel dann die Entscheidung.

Denn das Erste – meist kostenfreie – Gespräch mit einem Architekten hilft enorm dabei, den richtigen Partner für die Realisierung auszuwählen. Anna Hellmich vom Architekturbüro Grahl aus Münster erhielt am Ende den Zuschlag, da man sich bei ihr und mit Ihren Ideen am besten aufgehoben fühlte.

Der beauftragte Architekt wurde mit Leistungsphase 1 – 4 beauftragt. Diese beinhalten die Erstellung aller Pläne, Grundrisse und Ansichten, Kommunikation mit dem Bauamt bis hin zum fertigen Bauantrag. Dies ist auch das Minimum was man benötigt, um einen soliden und guten Bauantrag einreichen zu können.

Die hier nicht beauftragten Leistungsphasen 5 – 8 beinhalten darüber hinaus u.a. die Ausführungsplanung, die Ausschreibung für die Handwerker oder die Baubegleitung. Da unser Kollege hier aber bereits fundierte Erfahrungen sammeln konnte und fachlich recht kompetent ist, wurden diese – teilweise recht teuren – Aufgaben nicht an den Architekten vergeben.

Ein Beispiel: Bei Baukosten von ca. 400.000 – 450.000 Euro belaufen sich die Kosten für einen Architekten (Leistungsphase 1 – 4) auf ca. 18.000 Euro. Beauftragt man darüber hinaus auch die Leistungsphasen 5 – 8 können am Ende durchaus Kosten von über 60.000 Euro auf der Rechnung stehen, da es sich hier um zeitintensive Prozesse handelt.

Bauantrag:

Sven hat keine Bauvoranfrage gestellt, sondern seine Ideen und Vorstellungen formlos ans Bauamt geschickt, um herauszufinden, ob sich das so an dieser Stelle realisieren lässt.

So erfuhr das Ehepaar, dass das direkte Anbauen der Garage an das Nachbarhaus freistehend nicht möglich ist, das Ganze aber als integrierte Garage im Haus funktionieren könnte. Zudem hatten sie nun einen Ansprechpartner im Bauamt, mit dem nun direkt kommuniziert werden konnte. Zwischen den Mails lagen zwar immer noch einige Tage, trotzdem war der stetige Austausch hilfreich.

28.05.2021

Auf den Zentimeter genau: Der Vermesser kommt

Wusstet ihr, dass der Architekt seine Pläne erst fertigstellen kann, wenn der Vermesser seine Arbeit gemacht hat? Deshalb solltet ihr so früh wie möglich einen Experten finden und ins Boot holen.

Direkt nach dem Kauf solltet ihr einen Vermesser beauftragen, das Grundstück zu vermessen und, falls erforderlich, das Haus abzustecken und/oder das Gebäude zu vermessen. Auf dieser Datengrundlage kann der Architekt dann seiner Pläne finalisieren. Auch wenn man bei der Suche nach einem geeigneten Messer nicht unbedingt mehrere Angebote vergleichen muss – Vermessungsbüros unterliegen nämlich der Vermessungsgebührenverordnung des jeweiligen Bundeslandes – habe ich dennoch meine Fühler etwas weiter ausgestreckt. Letztlich habe ich mich dann für das Büro entschieden, das am schnellsten reagiert hat und kurzfristig unterstützen konnte.

Fazit: Zeit ist Geld, auf der Baustelle einmal mehr. Wer also mit schnellen sechs bis acht Wochen plant, was die Arbeit des Architekten und die Fertigstellung der Pläne betrifft, sollte den Vermesser so schnell wie möglich ins Boot beziehungsweise auf die Baustelle holen.

20.05.2021

Die Entkernung der alten Immobilie ist in vollem Gange. Mit Maschinen von DeWalt und in Arbeitskleidung von Mascot und Elten ist unser Kollege aktuell in jeder freien Minute auf der Baustelle.

Tipp: Ein bereits zuvor entkerntes Haus spart beim Abriss eine Menge Geld.

Vor dem Abriss geht es um die Pflicht

Abriss, Anbaupflicht und Nachbarschaftsbebauung: Es gibt einiges zu beachten, bevor wir unser neues Familiendomizil bauen können. Die wichtigsten Fakten stelle ich euch heute mal vor.

Wir hatten schon erwähnt, dass es sich bei dem Bestandsgebäude auf unserem neuen Grundstück um eine Doppelhaushälfte aus dem Jahr 1948 handelt. Da wir nicht sanieren, sondern ganz neu bauen möchten, steht uns ein Abriss „ins Haus“. Dabei muss eine ganze Menge beachtet werden. So müssen wir einerseits gewährleisten, dass das Nachbarhaus keinen Schaden nimmt und die Außenwände zuvor sauber getrennt werden. Außerdem gilt die sogenannte Anbaupflicht, was soviel heißt, dass wir unser Haus wieder an das alte Haus anbauen müssen. Das wiederum hat Auswirkungen auf unsere Garagenpläne, denn grundsätzlich ist es aufgrund der Anbaupflicht ausgeschlossen, seine Garage mit dem anderen Haus zu verbinden, da diese nur ein Neben- und kein Hauptgebäude ist. Und nun? Zum Glück hat unser Architekt jede Menge gute Ideen und ein Schlupfloch gefunden: Integriert man seine Garage im Haus und stellt man diese Pläne nachvollziehbar beim Bauamt vor, kann es durchaus Ausnahmen geben. Quote erat demonstrandum.

Bebauungsplan oder Nachbarschaftsbebauung?
In der Regel gibt ein spezifischer Bebauungsplan vor, was und wie man bauen darf. Ist dieser nicht vorhanden, wie in unserem Fall für Düsseldorf Unterrath, greift die sogenannte Nachbarschaftsbebauung (§34). Das bedeutet, dass wir uns optisch der Nachbarschaft anpassen und einige Vorgaben einhalten müssen. Grundsätzlich aber sind wir bei der Gestaltung unseres Neubaus deutlich freier. Das gilt einmal mehr, wenn vom Design her bereits ähnliche Häuser auf der Straße vorhanden sind. Ganz gleich ob neu gebaut oder saniert. Wenig Spielraum wiederum hat man üblicherweise beim Thema Dachneigung und Traufhöhe von der Straßenansicht.

Derweil: Die Entkernung läuft
Da wir ja schon einmal darüber geschrieben haben, dass man beim Abriss eine Menge Geld sparen kann, wenn das Haus im Vorfeld umfänglich entkernt wird, findet ihr mich aktuell in wirklich jeden freien Minute auf der Baustelle. Für die Entkernung nutze ich übrigens Maschinen von DeWalt und sehe in funktionaler und bequemer Arbeitskleidung von Mascot und Elten wie ein Profi aus, oder?

Ein Blick ins Haus:

11.05.2021


Ein regelmäßiger Informationsfluss in die direkte Nachbarschaft, über das was als nächstes bzw. in der nahen Zukunft nebenan passieren wird, wie man bauen möchte und was man so geplant hat, schadet also nicht. Im Gegenteil.

Nachtrag zur Kaufabwicklung: Wichtige Unterlagen zum Grundstück

Es gibt derzeit so viel zu tun, dass wir uns heute nur mit einem kurzen Beitrag von der Baustelle melden. Diesmal geht um relevante Unterlagen zum Grundstück. Und noch ein Wort zum Thema Nachbarschaft.

Natürlich braucht man für eine ordentliche Kaufabwicklung, Planung und Bewertung die vorhandenen Unterlagen zum Grundstück, auch eine Alt- und Baulastenauskunft sollte vor der Kaufentscheidung einsehbar sein, da diese wertvolle Informationen enthalten könnten. Da diese Papiere oftmals bereits vor dem Verkauf benötigt werden und grundsätzlich nur der aktuelle Eigentümer der Immobilie oder des Grundstücks dazu befugt ist, die Unterlagen beim Bauamt anzufordern, erhält meist der Makler eine Vollmacht vom Eigentümer, um alle benötigten Unterlagen anfordern zu können.

Noch ein Tipp: Nett sein! Als neuer Nachbar in einer Straße empfiehlt es sich, dass man den höflichen und freundlichen Kontakt zu den Anwohnern in der nächsten Nähe sucht und pflegt. Denn oftmals lösen sich eventuell auftretende Probleme bei der Planung oder mit Ideen, die man so hat – für die man jedoch die Zustimmung seines Nachbarn benötigt – in Luft auf, wenn man das Gespräch hierzu sucht. Auch ein regelmäßiger Informationsfluss über anstehende Schritte und wie man bauen möchte, schadet nicht. Im Gegenteil.

22.03.2021


Es wird also hoffentlich klar, dass es sehr sinnvoll ist, die angrenzenden Nachbarn frühzeitig einzubeziehen und ein gutes Bild abzugeben. Denn so klären sich manche Dinge recht schnell und unbürokratisch, mal abgesehen davon, dass eine langjährige und gute Nachbarschaft oftmals Gold wert ist.

Gut geplant klappt’s auch mit dem Nachbarn

Wie schon erwähnt, gibt es bei einer Doppelhaushälfte eine Anbaupflicht. Dieser Tage beschäftigen uns also vorrangig die Themen Abstandsflächen, Grenzbebauung und die Zustimmung beim Bau durch die Nachbarn.

Da unsere zukünftigen Nachbarn von unseren Baumaßnahmen betroffen sind, haben Denise und ich direkt nach Erhalt der Pläne das Gespräch mit den Nachbarn gesucht und unsere Ideen für die Haus- und Terrassengestaltung vorgestellt. Es gab auch direkt zwei Vorschläge, über die wir diskutiert haben. Am Ende, soviel vorweg, haben die Nachbarn unseren Plänen vollumfänglich zugestimmt. Die Zustimmung haben wir in den Bauantrag aufgenommen, so gilt sie als dokumentiert. Zusätzlich haben wir uns die finalen Pläne von unseren Nachbarn noch einmal unterschreiben lassen, um beiden Seiten die Sicherheit zu geben, dass im Nachgang nichts mehr geändert wird. Auch das Bauamt sieht sofort, dass es hier schon eine Einigung gab.

Zum Hintergrund
Wird das neue Haus tiefer gebaut als das ältere- beziehungsweise das Nachbargebäude, zum Beispiel drei Meter in den Garten hinein, entsteht für den neuen Nachbarn eine ebenso lange Wand auf der Grundstücksgrenze, die er von seiner Terrasse aus sieht. Da beim Bau jedoch Abstandsflächen von drei Metern eingehalten werden müssen – das gilt eben auch bei einer Doppelhaushälfte, die tiefer wird als die bestehende Doppelhaushälfte – bleiben nur zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder, man plant einen Versatz im Haus ein, oder
  2. man bespricht seine Pläne frühzeitig mit den Nachbarn und holt deren Zustimmung ein.

Wir sind sehr froh, dass unsere neuen Nachbarn unseren Plänen zugestimmt haben, so dass wir keinen Versatz einplanen mussten. Der einzige mögliche Nachteil unseres Vorhabens wäre gewesen, dass die Sonneneinstrahlung von der neuen Wand beeinflusst wird und das den Nachbarn stören könnte. Der Vorteil jedoch hat letztlich überzeugt: Die beiden Terrassen liegen nicht mehr exakt nebeneinander, was beiden Parteien mehr Privatsphäre garantiert.

Was hätte ein Versatz bedeutet?
In diesem Fall würde die Außenwand zum Nachbarn genau so tief in den Garten reichen, wie seine eigene Außenwand. Die Konsequenz: Wir müssten die besagten drei Meter einrücken, um auf unserem Grundstück wieder in die Tiefe bauen zu können. Bei der Tiefe des eigenen Hauses kann man sich an den drei bis vier Häusern rechts und links vom eigenen Grundstück orientieren. Wurde hier schon einmal tiefer gebaut, ist dies üblicherweise die Vorgabe – man spricht auch von der Baulinie – an die man sich halten sollte. In unserer direkten Nachbarschaft wurde bereits 11,50 Meter tief gebaut, was wir also bei der Planung berücksichtigt haben.

Schon gewusst? Für den Bau einer Garage direkt auf der Grundstücksgrenze und ohne Einhaltung von Abständen ist die Zustimmung des Nachbarn nicht erforderlich, sofern die Garage maximal drei Meter hoch und neun Meter lang ist.

13.03.2021


Tipp:
Am besten plant man tatsächlich bei einem Neubau 3-4 Monate ab Unterzeichnung des Kaufvertrags ein, in denen man alle nötigen und wichtigen Entscheidungen trifft und den entsprechenden Instanzen, wie z.B. dem Architekten, der Bank, dem Notar etc. die nötige Zeit einräumt, um ordentliche und solide Arbeit zu machen. Erst danach sollte frühstens die Fälligkeit eintreten.

Der Kaufvertrag ist unterzeichnet – was passiert nun?

Was für ein tolles Gefühl das war, den Kaufvertrag zu unterzeichnen! Jetzt geht es also ans Eingemachte, schließlich wollen wir als nächstes unsere Unterschrift unter den finalen Kreditvertrag setzen.

Unmittelbar nach Abschluss des Kaufvertrages haben wir den Architekten beauftragt. Schließlich sind zahlreiche Punkte zu klären, bevor die Bank den endgültigen Kreditvertrag auf den Weg bringen kann. So muss der Architekt beispielsweise die Grundrisse planen, da nur auf dieser Basis die Flächen und die Baukosten berechnet werden können. Relevante Punkte, die der Finanzierer für den Kreditvertrag benötigt.

Wie lange dauert es bis zur ersten Zahlung?
Bis alle Unterlagen zusammengestellt, eingereicht und der Kreditvertrag ausgearbeitet ist, sollte man etwas sechs und acht Wochen Zeit einplanen. Deshalb ist es auch extrem wichtig, im Kaufvertrag festzuschreiben, wann die erste Zahlung frühestens geleistet werden kann. Kurzum: Die Kaufpreisfälligkeit haben wir flexibel an den üblichen Zeitbedarf angepasst, um alle notwendigen Schritte und Planungen ohne Stress abwickeln zu können. Tatsächlich haben wir für alles nur vier Wochen benötigt. Doch wer nicht vom Fach ist, noch nie gebaut oder umgebaut hat oder sich noch eine zweite und dritte Meinung einholen möchte, sollte auf jeden Fall etwas konservativer planen.

Jetzt heißt es warten
Alles liegt bei der Bank – jetzt sind Kundenberater und Kreditabteilung gefragt, alle Unterlagen und Angaben zu überprüfen und den Vertrag für den Notar aufzubereiten. Am besten plant man dafür mit etwas zwei Wochen. Nachdem der Notar dann alle Unterlagen auf dem Tisch hat, kann er die notwendigen Vormerkungen und Eintragungen machen – in Düsseldorf muss man dafür aktuell etwa drei bis vier Wochen einrechnen. Erst dann darf die Fälligkeit des Kaufpreises eintreten.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann der Notar schriftlich bestätigen, dass er alle Unterlagen für die Grundschuld bekommen und das Nötige ordentlich auf den Weg gebracht hat. Diese Bestätigung kostet ca.70-150 Euro und ermöglicht es euch, die Auszahlung nicht erst mit der Eintragung beim Amtsgericht anstoßen.

Fazit: Am besten plant man bei einem Neubau ab Unterzeichnung des Kaufvertrags drei bis vier Monate ein, in denen man alle nötigen und wichtigen Entscheidungen trifft und den entsprechenden Instanzen, wie z.B. dem Architekten, der Bank, dem Notar etc. die nötige Zeit einräumt, ihre Arbeit professionell zu machen.

05.03.2021


Im nächsten Teil unseres “Vor dem Kauf” – Contents beschäftigen wir uns in Kürze mit all den Themen, die nach dem Abschluss des Kaufvertrags auf einen zukommen.

Vor dem Kauf wird gerechnet

Grundstückssuche, Rodung, Entkernung: Bis heute ist schon so viel passiert. Höchste Zeit, einmal übers Geld zu sprechen. Denn Finanzierung und Nebenkosten sind wichtige Fragen, die wohl den meisten künftigen Bauherr*innen unter den Nägeln brennen. Unsere Erkenntnisse möchten wir heute zum Thema machen.

Wer den Hauskauf oder Neubau nicht aus der Portokasse begleichen kann, ist in der Regel auf eine Finanzierung angewiesen. Grundsätzlich fordern Banken vor der Finanzierungsbewilligung neben der Kalkulation auch eine Planung des geplanten Baus. Für einen Neubau heißt das in der Regel, dass schon in dieser Phase ein Architekt eingebunden werden muss. Ein zusätzlicher Posten, der bei der Kalkulation nicht vergessen werden darf. Da uns das Eisen zu heiß war – zum Zeitpunkt des Finanzierungsantrags wussten wir ja noch gar nicht, ob wir den Zuschlag für das Grundstück überhaupt bekommen – haben wir alle wichtigen Aspekte selbst recherchiert und kalkuliert.

Und so ist Sven bei der Kalkulation vorgegangen
Für die Festsetzung der Kosten für einen Quadratmeter Neubau habe ich mich an gängigen Baustandards, die liegen aktuell zwischen 2.200 und 3.000 Euro, orientiert und insgesamt 2.300 Euro angesetzt. Schließlich wollen wir ja nach wie vor viel in Eigenleistung realisieren, um Kosten zu sparen. Dazu kommen natürlich noch

  • Grundstückskosten,
  • Erwerbsnebenkosten (z.B. Notar, Grundbucheintrag),
  • Kosten für den Abriss des Bestandsgebäudes sowie
  • diverse Kosten, z. B. für die Vermessung, das Bodengutachten, den Statiker, die städtischen Hausanschlüsse und die eventuell neue Anbindung an die Kanalisation.

Tipp: Für einen gewissen finanzielle Spielraum bitte unbedingt auch die Kosten für den Architekten, die Außenanlagen, die neue Küche und andere wichtige Bereiche des Hauses mit einrechnen.

Die Finanzierung steht
Nachdem wir sämtlichen Informationen sauber und umfangreich für die Bank aufgearbeitet haben, hat diese nach Prüfung eine auf den eingereichten Zahlen basierende, vorläufige Zusage über die Finanzierung und den zu erwartenden Zinssatz erteilt. Bis man am Ende alle Informationen und Unterlaen zusammen hat, kann sich dieser natürlich noch „bewegen“.

Wichtig: Erst wenn der Architekt die Quadratmeter und die zu erwartenden Kosten bestätigt hat, kann der Kreditvertrag final ausgestellt und auch die erste Zahlung geleistet werden.

Und wie geht’s jetzt weiter? Natürlich mit dem Kaufvertrag. Wir sind gespannt!

22.02.2021

Rückschau: Wir suchen ein neues Zuhause und finden einen Star

Wie im letzten Blog-Eintrag bereits erwähnt, wird die Baustelle jetzt erst einmal für einige Zeit ruhen. In einer guten Woche findet die Schlüsselübergabe statt und dann wird es sicher einige Zeit dauern, bis wir wieder live bei den Arbeiten dabei sein können. Bis dahin erzählen wir, wie es uns bei der Immobiliensuche ergangen ist und wie wir am Ende gefunden haben, was wir hier mit Ihnen entwickeln.

Wer sich mit einem ähnlichen Projekt beschäftigt wie wir weiß: Ein geeignetes Haus oder Grundstück zu finden ist gar nicht so einfach. Wir haben uns vor ungefähr einem Jahr auf den klassischen Wegen – sprich über Immobilienportale und die Angebote lokaler Makler – auf die Reise gemacht und sind in diversen Sackgassen gelandet.

Unser Radius? Wird kleiner…

Auch wenn wir nicht wussten, wo genau unser Wohnglück liegt, eines war klar: es sollte sich in Düsseldorf oder den angrenzenden Vororten finden lassen. Gute Anbindung an Schulen und Kitas sowie die Möglichkeit für die Kinder, im Garten oder vor der Tür spielen zu können, inklusive. Mit Rahmendaten wie einer Wohnfläche von mindestens 160 Quadratmetern und einer Grundstücksgröße von 300 bis 600 Quadratmetern war die Suchausbeute allerdings recht überschaubar, was im Übrigen nicht nur das Angebot selbst, sondern auch die dafür aufgerufenen Preise betraf.

…und gleichzeitig größer

Auch konnte ich mich als geborener Düsseldorfer mit den möglichen Objekten im Umland nie wirklich anfreunden. Eine wichtige Erkenntnis, weshalb wir uns bei der Suche fortan nur noch auf Düsseldorf selbst konzentriert haben. Dabei war es uns im Prinzip erst einmal egal, ob es sich bei den diversen Objekten um sanierungsbedürftige Altbauten oder Häuser mit umfassendem Renovierungsbedarf handelte – ein kompletter Neubau stand für uns ebenfalls immer auf der Liste der möglichen Optionen.

Auch wenn der räumliche Radius kleiner wurde, haben wir uns, was das Objekt selbst betrifft, so breit wie möglich aufgestellt. Zwei Objekte waren zwischenzeitlich sogar in der engeren Wahl, doch es scheiterte am Ende an zu hohen Auflagen der Stadt Düsseldorf oder daran, dass es jemanden gab, der bereit war, mehr Geld zu bieten.

Das Grundstück ist der Star

Kurzum: Wir mussten immer wieder tief durchatmen und neu Luft holen. Weitersuchen. Nach einem Jahr dann war es soweit: Es bewegte sich was. Und zwar in Düsseldorf-Unterrath, wo ein für uns perfekt geschnittenen Grundstück zum Verkauf stand.

Durch einen guten Kontakt bei der veräußernden Bank kam der Kontakt zum Makler recht schnell zustande und nach dem Besichtigungstermin war für uns bald klar, dass unsere Familie genau hier Wurzeln schlagen will. Ein Grund waren neben der Lage die Grundstücksmaße von ca. 18 × 33 Metern, die es uns trotz Abstandsflächen erlauben würden, so zu bauen, wie wir es geplant hatten. Auch wenn das Grundstück bestimmt die letzten zehn Jahre vor sich hin wucherte und extrem verwildert war – die Vorbesitzerin, die das Haus seit 1948 bewohnte, konnte Haus und Garten schon lange nicht mehr selbst in Schuss halten – haben wir Potenzial für uns erkannt. Dem Wildwuchs sind wir ja auch bereits erfolgreich zu Leibe gerückt, wie wir in unserem Beitrag vom 8. Februar beschrieben haben.

13.02.2021

Vor dem Abriss steht die Entkernung, davor stehen wir

Bevor die großen Maschinen anrücken und die Doppelhaushälfte im wahrsten Sinne des Wortes in Grund und Boden gestampft wird, haben wir einige Fragen zu klären. Und ebensoviele Arbeiten zu erledigen, schließlich wollen wir den Abriss bestmöglich vorbereiten. 

So, das Grundstück ist gerodet, meine lieben Helfer haben noch Zeit, kümmern wir uns mal um die Entkernung. Entkernung? Klingt nach Arbeit. Tatsächlich ist es so, dass wir die Bestandsimmobilie aus dem Jahr 1948 gar so nicht ohne Weiteres abreißen lassen dürfen. Was wir gelernt haben: Wir müssen gewährleisten, dass das Nachbarhaus keinen Schaden nimmt. Dafür müssen wir die Außenwände beider Häuser ordentlich trennen. Darauf gehen wir zu gegebener Zeit sicher noch genauer ein.

Ein anderes wichtiges Thema ist die Abfalltrennung von Bauschutt. Lässt man ein Haus abreißen, ohne sich vorab selbst um die bestmögliche Entkernung zu kümmern, werden einem der Mehraufwand und die anfallenden Kosten für die Abfalltrennung von dem Abrissunternehmen natürlich in Rechnung gestellt. Ein finanzieller Mehraufwand, der aus unserer Sicht nicht sein muss.

Entkernung – Teil 1

Gesagt, getan. Wir haben also die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt. Konkret hieß das: Türen und Türzargen entfernen, Tapeten ablösen, Schalter und Steckdosen abmontieren und die Bäder so gut es eben geht zurückzubauen. Da man im Rahmen dieser Arbeiten auch bereits die Decken herausschneiden kann, haben wir auch das erledigt. Durch diese Vorarbeiten sind die Baustoffe sauber getrennt, außerdem sparen wir bares Geld, das wir im Laufe der kommenden Monate sicher noch gut investieren können. Jetzt kehrt aber erst einmal etwas Ruhe rein, wir haben an Vorarbeit geleistet, was aktuell geleistet werden kann und freuen uns auf die Schlüsselübergabe Ende des Monats.

 

08.02.2021

Wir haben gerodet – und einiges dabei gelernt

Um den Abriss der alten Bestandsimmobilie so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir vor zwei Wochen damit angefangen, das Grundstück zu roden. Schließlich brauchen wir jede Menge Platz, damit die Maschinen für den Abriss durchkommen und das neue und größere Fundament gegossen werden kann.

Ganz schön kalt ist es und ich bin wirklich froh, meinen Schwiegervater und einen guten Freund an meiner Seite zu haben. Es gibt nämlich einiges zu tun, wenn ich mir die ganzen Bäume, Hecken und Büsche so ansehe. Übrigens: Wir roden nur das, was laut Gesetz nicht als Pflanzenbestand im Garten verbleiben muss und wofür auch keine spezifischen Genehmigungen erforderlich sind. Andernfalls kann es nämlich sehr teuer werden. Beim Fällen von Bäumen beispielsweise sind die Vorgaben der jeweiligen Stadt zu beachten. Für Düsseldorf heißt das: Einstämmige Bäume mit einem Umfang von 80 cm oder mehrstämmige Bäume mit einem Stamm, dessen Umfang größer als 50cm ist, dürfen nicht ohne eine Genehmigung gefällt, sondern nur beschnitten werden.

Mein Tipp: Vor der Baumfällung informieren, was konkret erlaubt ist und was nicht. Das kann regional sehr unterschiedlich sein.

Warum wir im Februar Roden
Der beste Zeitraum zum Roden oder Bäumefällen ist der Winter, da sich weniger Wasser im Holz befindet und es so besser trocknet. Bei einer Rodung im Frühjahr ist außerdem zu beachten, dass im März die Vogelschutzzeit beginnt. Und laut § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes gilt vom 1. März bis zum 30. September – manchmal auch noch für Oktober – im Normalfall ein Fällverbot für Bäume und Sträucher. Für diesen Zeitraum kann man theoretisch jedoch entsprechende konkrete Anträge stellen und sich die Erlaubnis einholen. In unserem Fall war es so, dass wir uns den möglichen Beginn der Rodung ab Januar unabhängig von der Zahlung des Kaufpreises im Kaufvertrag haben bestätigen lassen. Wir wollten einfach sicher gehen, dass wir nicht mit den gesetzlichen Vorgaben in Konflikt geraten. Außerdem war es uns wichtig, mit ausreichend Vorlauf das Grundstück für den Bau vorzubereiten. Für den Verkäufer entsteht damit im Normalfall auch keinerlei Risiko. Selbst wenn es am Ende der Kaufabwicklung zu Problemen kommen sollte, kann er sich immerhin über ein ordentlich aufbereitetes Grundstück freuen.

Welche Werkzeuge und Materialien haben wir genutzt?

Für die Rodung selbst sind wir mit Benzin- und Akku-Kettensägen von BAUEN+LEBEN gut vorangekommen. Container und Profi-Häcksler haben wir gemietet. Speziell der Häcksler war eine richtig gute Idee, da wir den Grünschnitt direkt vor Ort zerkleinern konnten und am Ende mit nur einem statt geplanter acht Container klargekommen sind. Ursprünglich hatten wir sogar vor, den jeweils angefallenen Grünschnitt regelmäßig mit einem Anhänger zur Deponier zu bringen. Im Nachhinein sind wir also wirklich froh, dass wir noch einmal umdisponiert haben. Das hat uns nämlich nicht nur jede Menge Aufwand und Zeit, sondern auch bares Geld für die Container-Miete und den Abtransport erspart.

Mein Tipp: Bei der Anmietung eines Containers empfiehlt es sich, ein Angebot einzuholen. Da in der Regel Pauschalpreise für Container inkl. An- und Abfahrt ausgewiesen werden, lassen sich die Preise auch gut und schnell vergleichen. In unserem Fall waren wir mit 240 Euro inklusive Grünschnitt dabei, wenn man bedenkt, dass man pro Anlieferung auf der Mülldeponie 22 Euro pro Kofferraum bzw. kleinem Anhänger zahlt.

Unser Fazit: So eine Grundstücksrodung ist ganz schön aufwändig, aber mit der richtigen Motivation, ein paar helfenden Händen und guten Werkzeugen in Eigenregie problemlos zu bewältigen. Dann kann es schon bald mit dem Abriss losgehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

29.01.2021

Ein Traumhaus mit BAUEN+LEBEN oder:
Es geht los!

Ein echtes Projekt mit BAUEN + LEBEN? Dahinter stehen unser Kollege Sven und seine Frau Denise, die sich auf einem Grundstück in Düsseldorf-Unterrath den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen. Wir sind quasi live dabei und begleiten den Weg vom alten Doppelhaus zum modernen Familiendomizil. Und Sie nehmen wir gerne mit. In diesem Sinne: Willkommen auf unserem baublog.

Wie aus einem Grundstück, auf dem derzeit noch eine alte Doppelhaushälfte steht, ein zeitgemäßer Lebensraum wird, ist die Leitidee hinter dem baublog. Eine Plattform, die wir dazu nutzen, die wichtigsten Projektschritte eines solchen Bauvorhabens für künftige Bauherren und alle Interessierten abzubilden. Vom Grundstückserwerb über die Entkernung bis hin zu Rohbau und Fertigstellung. Welche Herausforderungen damit einhergehen, doch auch welche Erfolge Sven und seine Familie feiern können sind Aspekte, die wir mit der Baubegleitung in den Fokus rücken. Damit beantworten wir sicher auch die ein oder andere Frage, die uns regelmäßig an unseren Standorten und auf unseren Social-Media-Kanälen erreicht, wenn es um das Thema Bauen und Ablauf geht.

Und wer genau ist Sven? Sven ist in leitender Position bei BAUEN+LEBEN im Einsatz und plant, viele der anfallenden Arbeiten in Eigenleistung umzusetzen. Sein Ziel: Das eigene Traumhaus so gut es eben geht selber mitzugestalten. Dabei wird er auf die BAUEN+LEBEN Eigenmarken sowie die angebotenenn Dienstleistungen an unseren Standorten zurückgreifen. Das macht seinen Hausbau irgendwie zum Teil von uns. Weshalb wir uns umso freuen, mit dem baublog auch ein aktiver Part zu sein. Wir jedenfalls sind gespannt. Und Sie? Begleiten Sie unsere Dokumentation, begleiten Sie uns auf eine echte
BAUEN+LEBEN Baustelle.

Also Sven: Ärmel hoch und toi, toi, toi!